Glossar · aus dem DESK-Wörterbuch
Liquidität
Wie leicht ein Basiswert gehandelt werden kann, ohne den Preis wesentlich zu beeinflussen.
Einfach erklärt
Hohe Liquidität bedeutet: viele Käufer/Verkäufer, enge Spreads, große Order ohne großen Preiseinfluss handelbar.
Etwas genauer
Liquidität wird oft anhand von Handelsvolumen, Spread-Breite und Orderbuch-Tiefe gemessen. Geringe Liquidität erhöht das Risiko von Slippage, besonders bei größeren Positionen.
Beispiel
Große Indexaktien wie Apple gelten als hochliquide, Small-Cap-Nebenwerte oft als deutlich weniger liquide.
Was es für Trader bedeutet
Grundlegendes Konzept für Positionsgrößen-Entscheidungen und Ausführungsstrategie.
Typische Fallstricke
Geringe Liquidität kann in Stressphasen abrupt austrocknen, was Ausstiege erheblich erschwert.
Verwandte Begriffe
Nachbörslicher Handel (After-Hours Trading) · Auction-Rate-Wertpapier (Auction Rate Security, ARS) · Durchschnittliches tägliches Handelsvolumen (ADTV) · Geld-Brief-Spanne · Dark Pool · Notfallreserve (Emergency Fund) · Streubesitz (Free Float) · Liquiditätsreserve · Liquiditätsrisiko (Liquidity Risk) · Marktiefe (Market Depth) · Market Impact · Market Maker · Scalping · Leerverkauf · Slippage · Dünner Markt
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