Glossar · aus dem DESK-Wörterbuch
Staking
Das Hinterlegen von Krypto-Assets zur Unterstützung eines Proof-of-Stake-Netzwerks im Austausch für Belohnungen.
Einfach erklärt
Ähnlich wie ein Sparkonto — man "sperrt" Coins und erhält dafür regelmäßig eine Art Zinsen.
Etwas genauer
Staking bezeichnet das Hinterlegen von Token zur Absicherung eines Proof-of-Stake-Netzwerks, wofür der Einleger eine Vergütung erhält. Wirtschaftlich ist die Belohnung keine Zinszahlung, sondern anteilige Neuausgabe von Token plus Transaktionsgebühren. Das ist eine wichtige Unterscheidung: Wer nicht stakt, wird durch die Neuausgabe verwässert — die ausgewiesene Rendite ist daher teilweise nur ein Ausgleich, nicht ein echter Zuwachs.
Beispiel
Ein Netzwerk zahlt 5 Prozent Staking-Belohnung bei 3,5 Prozent Neuausgabe. Der reale Zuwachs des Anteils am Gesamtbestand beträgt 1,5 Prozent — wer nicht stakt, verliert 3,5 Prozent Anteil.
Was es für Trader bedeutet
Wichtige passive Ertragsquelle im Proof-of-Stake-Ökosystem, zunehmend auch über Broker/Börsen zugänglich.
Typische Fallstricke
Gestakte Assets sind oft für eine gewisse Zeit gesperrt (Unbonding-Periode) und Validatoren können bei Fehlverhalten "geslasht" (bestraft) werden.
Verwandte Begriffe
Proof of Stake (PoS)
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