Glossar · aus dem DESK-Wörterbuch
Daytrading
Das Eröffnen und Schließen von Positionen innerhalb desselben Handelstages, ohne Übernachtrisiko einzugehen.
Einfach erklärt
Am Ende des Handelstages ist man wieder flach — keine offenen Positionen über Nacht.
Etwas genauer
Daytrading bezeichnet das Eröffnen und Schließen von Positionen innerhalb desselben Handelstags, ohne Übernachtrisiko. Der Verzicht auf Gaps ist der eigentliche strukturelle Vorteil — dafür fällt die Trendkomponente weg, aus der längerfristige Ansätze ihren Ertrag ziehen. Die Kostenseite entscheidet: Bei zwanzig Trades täglich summieren sich Spread, Kommission und Slippage zu einer Hürde, die eine Strategie erst einmal überwinden muss, bevor überhaupt Gewinn entsteht.
Beispiel
Ein Trader macht 20 Trades täglich mit je 3 Dollar Gesamtkosten — 60 Dollar am Tag, 15.000 im Jahr. Bei einem Konto von 50.000 muss die Strategie 30 Prozent erwirtschaften, nur um bei null herauszukommen.
Was es für Trader bedeutet
Weit verbreiteter, aber anspruchsvoller Trading-Stil, der volle Aufmerksamkeit während der Handelszeiten erfordert.
Typische Fallstricke
Empirische Studien zeigen, dass die überwiegende Mehrheit aktiver Daytrader langfristig Geld verliert.
Verwandte Begriffe
Day Trade Buying Power (DTBP) · Daytrader (Day Trader) · Intraday-Handel (Intraday Trading) · Overtrading · Swing Trade · Swing Trading
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